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Sahib Hartmut Mehdorn sagt "Aum" (NOV 07)

Liebe Freunde und Förderer des weltverbessernden Kabaretts.

Was hört man seit einiger Zeit im Zusammenhang mit der Globalisierung? Die Inder machen uns vor, wie es geht. Aum!

Und in der Tat. Jetzt beginnen auch wir langsam zu werden wie die Inder! Und wem haben wir das zu verdanken? Dem Streik bei der Deutschen Bahn! Aum!

Und damit mein ich jetzt nicht, dass Sahib Hartmut Mehdorn in alter Kolonialherrenmenschen-Manier seinen Angestellten allen Ernstes als Tarif-Angebot vorschlägt, ausstehende Überstunden-Honorare endlich auszubezahlen. Solche Ideen entstehen wohl eher nicht bei Yogi-Tee im Ashram-Satsang. Solche Ideen entstehen wohl eher, wenn man als Kind ohne Probleme an Zigaretten und Alkohol kommen konnte!

In dem Zusammenhang finde ich es dann übrigens doch auch mal ganz sinnvoll, dass die Lokführer der Führungsetage bei der Bahn vorführen, wer denn eigentlich die Züge führt, und die Millionen-Honorare in der Chef-Etage einfährt.

Andererseits muss man aber auch klar erkennen, dass die Hauptnutzniesser an Streiktagen die Taxifahrer und Tankstellenpächter sind. Und da ist es wohl wirklich auch kein Zufall, dass der Gewerkschafts-Chef auf den Namen "Schell" hört? Und nicht auf den Namen "Rikscha"!

Was ich allerdings meine, wenn ich sage, wir werden wie die Inder, das ist es folgendes: Während wir auf den Zug warten, werden demütig, duldsam und karmagläubig! Denn in Indien sagt man nicht: Um 3 Uhr kommt der Zug. Da sagt man: Wenn der Zug kommt ist 3 Uhr. Und vergessen wir nicht, das ist das Volk mit den Computerspezialisten.

Deswegen mein Vorschlag: Am nächsten Streiktag einfach den Lotus-Sitz einnehmen, tief atmen, und 5 Minuten über die Butzko-Termine im November meditieren. Dann klappts auch mit der Globalisierung!
Aum!


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