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Merkel unter Strom (APRIL 12)

Liebe Freunde des politischen Kabaretts,

Ist das nicht klasse? Weil doch die Staatengemeinschaft beschlossen hat, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, kam ja bekanntlich darauf hin vom Klimawandel die Zusage, sich an diese Vorgaben zu halten. Im Gegenzug hat Angela Merkel verkündet, als Zeichen des guten Willens bis zum Jahr 2020 in Deutschland 1 Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. 

Und das kann man ja auch gerne mal so sagen. 1 Million Elektroautos auf die Straßen bringen. Warum nicht? Nur, was die dann da machen sollen, z. B. dumm rumstehen, chick aussehen oder als Schutzdamm gegen das nächste Elbhochwasser Verwendung finden, ist noch nicht ganz geklärt. Nur eins steht fest: fahren werden die dann wohl eher nicht. 1 Million Elektroautos! In den nächsten 8 Jahren! Wenn Ihr bislang noch nicht an der geistigen Zurechnungsfähigkeit unserer Bundeskanzlerin gezweifelt habt, spätestens jetzt könnt Ihr ruhigen Gewissens damit anfangen.

Nur mal zur Erinnerung: Ein Flachbildschirm-Fernseher braucht ca 100 Watt, um zu laufen. Und zwar egal, was da in dem Fernseher drin läuft. Wahrscheinlich was flaches, deswegen heißt der Fernseher ja so.

100 Watt für ein Gerät, das ca 2 Kilogramm wiegt, und sich nicht fortbewegt. Was sich jetzt bis Berlin anscheinend noch nicht ganz rum gesprochen hat: Ein Auto wiegt schon mal gerne mehr als 2 Kilogramm. Um genau zu sein: Viel mehr. Oder um ganz genau zu sein: Das Gewicht eines Autos in Tonnen anzugeben, macht Sinn.

So, und diese Tonne soll jetzt aber nicht im Wohnzimmerschrank stehen oder an der Wand hängen, sondern sich fort bewegen. Und zwar durchaus schnell, also schnell nicht im Sinne von schnell wie Sebastian Vettel, aber zumindest doch schneller als man zu Fuß gehen kann. Denn sonst macht ein Auto keinen Sinn, und zwar nicht nur für Sebastian Vettel nicht. 

Und wenn jetzt so ein Auto 1 Stunde lang fährt, und zwar einigermaßen schnell, also sagen wir mal in einer für das menschliche Auge so grade noch wahrnehmbaren Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern, dann braucht dieses Auto dafür 20 KILOWatt. Und zwar pro Stunde. Das ist das 20fache eines Fernsehgerätes. Und das soll nach dem Willen unserer Regierung bis zum Jahr 2020 1 Million mal zusätzlich an Stromverbrauch in Deutschland noch hinzu kommen, und zwar pro Stunde. Da stellt sich doch die Frage: Woher soll dieser Strom dann eigentich kommen?

Nun, wahrscheinlich muss man die Karosserie eines solchen Elektroautos komplett mit Solarzellen verkleiden, und auf das Dach noch zusätzlich ein Windrad anbringen. Besser wären zwei.
Oder unsere Kanzlerin plant ja vielleicht doch noch mal den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Atomausstieg?

Welche Sicherung genau da bei Frau Merkel evtl durchgeknallt sein könnte, oder ob der Akku bei ihr einfach leer ist, ob sie nur noch von abgebrannten Elementen umgeben ist, oder sich bereits mit ihrer überschaubaren Restlaufzeit abgefunden hat, nichts genaues weiß man nicht.

Nur eines ist dafür umso sicherer: Der Klimawandel hat inzwischen signalisiert, mit der Erderwärmung um 2 Grad gerne auch noch etwas länger zu warten. Und bis dahin müssen wir gegen das Elbhochwasser eben auf bewährte Mittel zurück greifen: Alte Säcke. 
Im Berliner Regierungsviertel sollen davon noch einige rum laufen. 


Kommentare

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4 Kommentare
#4 Hartwig Storch schrieb am 27.03.2012 16:46

nochmal klug geschissen: Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem weil 20KW das 200fache von 100 Watt sind.

Das "pro Stunde" kann man sich sparen, da die Zeit in der Einheit Watt schon drinsteckt, denn 1Watt entspricht 1NewtonMeter pro Sekunde, 1W=1Nm pro s (Elektromechanisches Wärmeäquivalent).

Vielleicht sollte mal ein Physiker oder besser Elektrotechniker bei sowas drübersehen.

Auch ein Komiker muss nicht alles nachmachen, was Politiker komisches verzapfen.

Ansonsten bleib ich ein Fan von Butzko

BUTZKOMMENTAR:
#3 Hannah Keil schrieb am 26.03.2012 20:47

Und was ist, wenn aber die Hälfte der bayrischen, hessischen (usw südlichen) Bevölkerung aber gerne einen Strand vor der Tür hätte?

Die Maare in der Eifel sind dann Süßwasserseen mitten im Meer- ist doch supi!

Mit der Yacht am Steg ablegen und zum Zum See im Meer fahren. Wär doch mal was.

Wälder haben wir auch...

Wir könnten berühmter werden als Malle und Kreta zusammen ;)

Dann muss auch niemand mehr Geld für teure Flüge ausgeben, Pendeln hat sich dann auch erledigt und die Klimaerwärmung zieht sich zurück. Die Polkappen kommen dann ja auch wieder.

Und das Problem mit der Überbevölkerung hat sich dann auch gegessen.

 

Im Endeffekt find ichs gar nicht mehr so(ooo) schlecht!

 

Gruß, freu mich schon auf die nächste Mail

 

Hannah

BUTZKOMMENTAR:
#2 Oliver Henkel schrieb am 26.03.2012 19:06

Da wollte ich auch gerade ein wenig klugscheißen und schreiben, dass ein 20kW Fahrzeug nur dann den zwanzigfachen Verbrauch hat, wenn man 90% der Strecke schiebt - und dann war einer schneller.

 

Ob man zehn mal mehr Zeit vor dem Fernseher verbringt als im Auto? Zumindest die Pendler kommen da einfach in Zeitnot, wenn die einfache Fahrt 45 Min. dauert. Denn dann müsste neben

1,5 Std. Fahrt,

9 Std. Arbeit inkl. Pausen

bei 15 Std. TV-Konsum

der Tag schon 25,5 Std. lang sein - und man hat nicht eine Minute geschlafen (höchstens vor dem Fernseher).

BUTZKOMMENTAR: