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Medienhorror (NOV 16)

Liebe Freunde, des politischen Kabaretts,

Der Oktober stand mal wieder ganz im Zeichen der medialen Massenmanipulation. Denn während ein syrischer Terrorverdächtiger tagelang das ganze Land in Atem hielt, und die sächsischen Polizeibehörden sich zum gefühlt hundertsten mal von einer Seite zeigten, die erneut irgendwo zwischen semiprofessionell und vollpeinlich einsortiert werden musste, und während ein sächsischer Justizminister eine Pressekonferenz gab, die beinahe den deutschen Comedypreis gewonnen hat, während also Titelseiten, Schlagzeilen, Sondersendungen, Talk-Shows und Expertenrunden tagelang nur um einen potentiellen syrischen Terrorverdächtigen kreisten, während all das passierte, hat in Magdeburg ein rundes Dutzend aufrechter Patrioten eine Polizeistation angegriffen.

Wie bitte? Ja, richtig gelesen. In Magdeburg hat ein rundes Dutzend eventorientierter Nationalisten eine Polizeistation angegriffen. Und zwar haben sie das getan, um einen verhafteten Kameraden aus der Gefangenschaft zu befreien. Und was vermeldeten davon unsere Medien? Eine kleine popelige Randnotiz. Was man aber verstehen muss, denn das war ja kein versuchter Terror. Das war ja nur der tapfere Kampf gegen die Umvolkung, also durchgeführter Terror.

Als dann kurz darauf ein Reichsbürger auf vier Polizeibeamte schoss, und einen dabei tödlich verletzte, war die Berichterstattung schon etwas ausführlicher. Lediglich auf das Interview mit Xavier Naidoo wurde verzichtet. Man fragt sich allerdings, was in den Medien wohl los gewesen wär, wenn es sich bei dem Täter um einen Muslim gehandelt hätte. Denn so weit ist es nämlich inzwischen schon gekommen, dass auch beim Terror die Ausländer gegenüber den Einheimischen bevorzugt behandelt werden und mehr Beachtung bekommen.

In der allerkleinsten Randnotiz allerdings war dann zu lesen, dass jedes Jahr in Europa ca. 90.000 Menschen durch Krankenhauskeime sterben. Ungefähr die Hälfte davon allein in Deutschland. Hinzu kommen in Deutschland jedes Jahr ca. 15.000 Tote durch Ärztepfusch und falsche Medikamentierung. Und das sind zum Teil Medikamente, die einer Umfrage zufolge rund 70% aller Ärzte bei sich selber sowieso auf gar keinen Fall anwenden würden. Das ist ungefähr so, als würde 70% aller Piloten kein Flugzeug besteigen, wenn sie wüssten, dass sie selber am Steuer sitzen.

Insgesamt haben wir also jedes Jahr in Deutschland über 60.000 Tote durch unser Gesundheitssystem. Aber darüber konnten unsere Medien natürlich nicht so ausführlich berichten. Und warum nicht? Weil es seit neustem Horror-Clowns gibt. Und da war ich natürlich erst mal irritiert, und fragte mich: Horror-Clowns? Was soll denn das sein? Aber als ich dann den Mediziner Dr Eckart von Hirschhausen mit einer roten Nase sah, da brauchte ich keine weiteren Erklärungen.


Kommentare

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1 Kommentar
#1 Michael schrieb am 10.11.2016 10:32

Ich dachte, der Titel Horrorclown sei schon vergeben gewesen an jemanden, der in einer PK sagte "Teile meiner Antwort könnten die Bevölkerung verunsichern".

Zur Qualität des Journalismus in Deutschland hat Volker Pispers schon mal einen Beitrag gehabt, worin er aufführt dass fast alle Medien in den Händen von 5 Familien sind. Und U.Ulfkotte hat ein Buch geschrieben "Gekaufte Journalisten". Da muss man sich nicht darüber wundern, was in die Zeitung kommt und was weggelassen wird, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern.

Bisher hatte ich mehr Angst auf der deutschen Straßen als vor einem Terroranschlag, aber gut zu wissen, dass Ärzte auf Platz 1 sind und die hohen Kosten des Gesundheitssystems die Rentenversicherung effektiv entlasten.

BUTZKOMMENTAR: