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Gelsenkirchener Wirtschaftskompetenz (MÄRZ 09)

Liebe Freunde und Förderer des weltverbessernden Kabaretts.

Ich bin ja als Gelsenkirchener in einer Region aufgewachsen,
In der man früher noch unter Tage arbeitete,
und abends in der Kneipe die Zeche sofort bezahlte.
Oder mit anderen Worten:
Wir wussten schon immer mit Kohle umzugehen,
um in der Wirtschaft keine Schulden zu machen.

Gut, außer man war mal Bürgermeister in Gelsenkirchen.
Dann kann es schon mal passieren, dass man als nordrhein-westfälischer Verkehrsminister die Geschwindigkeit überschreitet und seinen Hut nehmen muss.

Vielleicht aber hat der Wittke auch einfach nur das falsche Auto gefahren.
Einen Opel hätt er nehmen müssen.
Dann wär er noch im Amt, und Opel nicht pleite.
Tja! Was sagt man dazu? Opel steht vor der Insolvenz.
Und warum? Nicht, weil sie scheiss Autos bauen....
Äh......OK, schlecht formuliert.
Wollte sagen: Nicht NUR, weil sie scheiss Autos bauen.

Sondern, weil die Banken ihrem einzigen gesellschaftsrelevanten Auftrag
einfach nicht nachkommen:  
Nämlich, unsere Wirtschaft mit Krediten zu versorgen.
Und was passiert? Sie tuns nicht. Und warum?
Weil sie sich, trotz Millardenteurer Schutzschirme untereinander nicht mehr für einen Cent über den Weg trauen.
Da fragt man sich: Was wissen die von einander, was wir nicht wissen?

Doch wenns nach denen geht, brauchen wir das auch gar nicht zu wissen.  
Es reicht, wenn wir ihnen glauben.
Und mit dem Glauben ist es seit Neustem aber auch so ein Kreuz.
Schließlich hat "das Unfehlbare" auch von nichts gewusst.
Nein, nicht der Mehdorn.

Sondern diese andere größenwahnsinnige Person, die da immer in diesen Frauenkleidern rumläuft.
Richtig, die Schaeffler.

Vielleicht hätte die Dame öfter mal eine Kneipe in Gelsenkirchen aufsuchen sollen.
Mit den Bankvorständen. Und den Chefs von Opel. Und dem Mehdorn.
Und dem "Unfehlbaren".

Denn in Gelsenkirchens Kneipen hätten sie alle lernen können, was man fürs Leben braucht.
Regel 1: Nimm mehr ein, als du ausgibst.
Regel 2: Gib weniger aus, als du einnimmst.
Und mal ehrlich: Was ist daran so schwierig?

Wer das selber mal ausprobieren will, kann im März sein Geld bei einem meiner Auftritte ausgeben. Und ich bin derjenige, der das einnimmt.

Davon kauf ich mir dann einen Opel, und fahr mit Reifen von Continental und Kugellagern von Schaefller nach Gelsenkirchen in eine Kneipe.
Werd ich hinterher bei der Verkehrskontrolle erwischt, geh ich beim "Unfehlbaren" beichten, und reise die nächste Zeit nur noch mit den Zügen von Herrn Mehdorn zu meinen Auftritten.
Wirtschaften kann so einfach sein!

Also los! Auf gehts! Kurbeln wir die Binnenkonjunktur an!


Kommentare

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1 Kommentar
#1 Christian Gericke schrieb am 31.03.2009 13:17

Lieber HG.Butzko,

 

könntest Du bei Deinen Terminen im Newsletter auch wieder das jeweilige Programm dazu schreiben? ...ich meine... nicht, daß es jetzt soooo schlimm wäre, das selbe von Dir zweimal zu sehen... aber...

 

:-)

 

Viele Grüße,

 

Christian

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