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Gaius Julius Westerwelle (MÄRZ 10)

Liebe Freunde und Förderer des weltverbessernden Kabaretts.

Kaum vernimmt man die Zeile:
"am Aschermittwoch ist alles vorbei", geht das närrische Treiben erst richtig los.
Schlager Nr. 1 bei den Würdenträgern sämtlicher Konfessionen:
"Sex and Drugs and Kirchenchor"

Die ein oder anderen Katholiken betonen von den Jesusworten 
"Lasset die Kinder zu kommen kommen" vor allem das Wort "kommen", 
während bei der evangelischen Oberchefin das Motto regiert: 
"Wenn schon nicht die Gotteshäuser voll sind...."
Tätää!

Wobei der Rücktritt von Frau Käßmann mir dann aber doch Respekt abringt.
Wenn alle von ihren Ämtern zurücktreten, die im vernebelten Zustand nicht mehr wissen, wo eine Grenze ist, müsste sich die FDP jetzt einen neuen Parteivorsitzenden suchen.

Denn so ganz nüchtern kann man doch nicht mehr sein,
wenn man Hartz-4-Empfänger in römische Dekadenz abgleiten sieht.
Tätää!

Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass die Regelsätze für Hartz-4
(Zitat:->) "ins Blaue hinein" beschlossen wurden.
Und das einzige, was Guido Kasperwelle dazu einfällt, 
kommt anscheinend aus dem Blauen heraus.

OK, dass der Guido sich seit der Wahl im Machtrausch befindet, ist ja nicht zu übersehen. 
Aber wer hätte gedacht, dass er sich für Julius Caesar hält.
Tätää!

Vor allem sollte er dann mal gut auf den Seehofer achten.
Bei Horst und Brutus gibt’s ne Menge Konsonanten, die sich überschneiden.
Tätää! Und Tusch!

Was genau aber will der Guido uns denn eigentlich sagen?
Nun, der Guido will uns sagen:
"Es ist scheisse, wenn unehrliche Leute sich Leistungen erschleichen, 
die die ehrlichen Leute dann bezahlen müssen."

Und das stimmt ja im Grunde auch.
Nur nennt man das nicht "spätrömisch", sondern: "neugriechisch".
Oder auch: "Dirk Niebel".
Von mir aus auch: "schweizer Bankgeheimnis".
Nicht zu vergessen: "Kölner U-Bahn-Bau".
Oder: "General Motors".
Ebenfalls erlaubt: "Nichts ist unmöglich"
Oder wie wärs mit: "Bayern LB"
Und wer erinnert sich noch an: "Hypo Real Estate".

Aber zu all dem vom Guido kein: "Man wird doch wohl noch sagen dürfen.".
Kein: "Ich spreche nur aus, was sich keiner zuzugeben traut."
Was übersetzt so viel heisst wie:
"Hilfe, ich schmier in den Umfragen ab, und muss mal dringend auf mich aufmerksam machen."

Ob der Guido allerdings mit solchem Vokabular bei den Wahlen in NRW
wirklich was reissen wird, bleibt noch abzuwarten
In Kärnten, glaube ich, hätte er womöglich bessere Chancen!
Tusch - und abmarsch!


Kommentare

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1 Kommentar
#1 Sylvia Übelein schrieb am 01.03.2010 15:13

Hallo, will auch mal was sagen:

 

Deine Kommentare sind wirklich spitzenmäßig,

grandios und ganz große Klasse. Es soll doch Pferdeflüsterer geben? Versuchs doch mal mit Politikerflüsterer. O.K. das Wort hat weniger Effekt --aber Dir wird schon noch der passende Ausdruch dafür einfallen.

Beneidenswert, wie treffsicher Du bist und allen aus dem Hirn kopierst, was sie sich denken. Die einen stecken die großen Gagen ein und genieren sich nicht über andere zu reden, die sich jeden Euro sauer verdienen müssen. Und vor allem, genau die Klientel, die Westerwelle wählt, das sind die Pfennig-fuchser, die sich jeden Euro auszahlen lassen, auch - wenn die Summe 399,-- Euro ausmacht und sie einen Vorteil von 20,-- € Euro genutzt haben. Das ist dann der Betrag, der dem armen Schlucker an der Kasse am Ende wieder abgezogen wird, durch Mehrarbeit und andere Schikanen.

 

Was die Menschen betrifft, die am Ende der

Warteschlange stehen, - also die Looser, die ewigen Verlieren, sind auch die Draufzahler. Die wurden irgendwann von denen gelinkt, die immer die Taschen voller GGeld haben, weil die ihre Vorteile nutzen können. Z. B.: durch ererbte Güter und Vit.B

Andere stehen ofte durch kleine Unachtsamkeiten immer daneben. Das ist der kleine feine Unterschied. Dafür benötigt man Politikerflüsterer. Also mach's besser!

Viele Grüße, Sylvia aus Seefeld (im Schloß)

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