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Ein schwarzes Loch, namens Merkel (DEZ 10)

Liebe Freunde und Förderer des weltverbessernden Kabaretts,

Hurra!  Es ist passiert. 
Wer auf die Iren gewettet hatte, darf laut „Bingo!“ rufen, 
und sich ein Guinness bestellen. 
Ich jedenfalls bin begeistert. 
In Irland heißt Angela Merkel inzwischen schon nicht mehr Bundeskanzlerin, 
sondern „das schwarze Loch“. 
Denn ein schwarzes Loch ist etwas, das alles in seiner Umgebung in sich reinsaugt und neutralisiert. Zuerst die Griechen und jetzt die Iren.
Dabei steckt im Wort „Bundeskanzlerin“ eigentlich schon die Wahrheit drin. 
Denn wenn man die Buchstaben von „Bundeskanzlerin“ in eine andere Reihenfolge bringt, ergibt das: „Bankenzinsluder“.

Aber noch mal von vorn:
Vor zwei Jahren haben die Banken mit Geldern rum gezockt, 
die sie gar nicht hatten, und wären deswegen fast pleite gegangen wären. 
Deswegen mussten wir die Banken mit unseren Steuergeldern retten.
„Weil“, haben die Banken gesagt, „uns sonst was Schlimmes passieren würde.“
Wie nennt man so was normalerweise? Schutzgelderpressung.

Vor einem halben Jahr haben wir dann die Griechen gerettet, 
weil die so hoch verschuldet waren. 
Denn die griechische Steuerpolitik war in den letzten Jahren ungefähr so, 
als hätte sie Klaus Zumwinkel organisiert.
Und die Korruptionsbekämpfung Heinrich von Pierer.

In Wahrheit haben wir aber gar nicht die Griechen gerettet, 
sondern wieder die Banken. 
Denn die Banken hatten den Griechen Geld geliehen,
und wenn sie dieses Geld nicht zurück bekommen hätten, 
wären sie schon wieder pleite gegangen. 
Und weil wir dann aber alle sauer geworden wären, 
dass wir schon wieder die Banken retten mussten, 
nannte man das einfach Griechenland.
Nach dem Moto: „Gibt Gratis Metaxa!“
Wobei „Gratis“ nicht der Name des griechischen Finanzministers ist.
Der heißt „Waskostas“.

Und jetzt müssen wir eben die Iren retten. 
Die sind nämlich pleite, 
weil sie damals gewisse Banken vor der Pleite retten mussten. 
Und weil jetzt so langsam aber wirklich alle mal sauer werden könnten, 
dass wir nun schon zum dritten mal die Banken retten müssen, 
(auch wenn man das jetzt Irland nennt)
ist man in Berliner Regierungskreisen hoch erfreut, 
dass es da gerade rechtzeitig so doofe Terroristen gibt, 
die bei uns für noch mehr Terror sorgen wollen, 
als es die Banken ohnehin die ganze Zeit schon tun. 

Denn nach Stuttgart 21 und Anti-Castor-Protesten 
kann Schwarz-Gelb endlich mal wieder der Bevölkerung zeigen, 
dass sie hier im Land das Sagen hat. 
Fast schon hätten wir es vergessen. 
Genau so wie unseren Innenminister, 
von dem doch bislang auch niemand wusste, wie der überhaupt aussieht, geschweige denn, wie der eigentlich heißt.
Nicht mal ein Eintrag bei wikileaks hat die Misere erhalten. 
Gibt es demütigenderes?

Und glücklicherweise gibt es im Bundeskriminalamt 
ganz gewissenhafte Mitarbeiter, 
die der Presse erzählen, an welchem Tag und um wie viel Uhr 
wie viele Terroristen über welche Grenze nach Deutschland einreisen werden. 
Das ist eine Abwehrstrategie beim BKA,
wie wir sie zuletzt nur bei Schalke 04 bewundern durften, 
was auch diese Terroristen erfreut, die das lesen und sich sagen: 
„So viel Integrationsbereitschaft hätten wir von den Deutschen z. Zt. gar nicht erwartet. Vielen Dank dafür. Aber wir hätten gern etwas weniger Rummel und nehmen lieber den Hintereingang.“  

Das genialste aber an diesen Terroristen ist ihr Plan, 
den Reichstag stürmen zu wollen, um da Geiseln zu nehmen. 
Und dass unsere Politiker davor Angst haben, kann ich gut verstehen.
Denn mal ehrlich: 
Wer von uns würde auch nur einen Gedanken daran verschwenden, 
für die noch Lösegeld zu zahlen.

Lieber schmeißen wir ne Runde Guinness. Sláinte!


Kommentare

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6 Kommentare
#6 Sokrates schrieb am 23.12.2010 21:42

Wenn es nicht so trauig wäre, würde ich mitspotten.

Aber was geschieht wirklich?

Die Medien sind manipuliert, da waren die Nachrichten der DDR noch ehrlich dagegen!!!

Und ich bin, oh nicht mehr aktuell Wessi.

Aber ein Wesi der 54 Jahre jung ist.

Sie erden uns wieder in einen Krieg treiben,

wie immer: Die Schafe werden folgen.

Ich war zwölf Jahre Soldat, aber für solch ein Kapitalverbrechen, ich zitiere Professor Lesch, der banker und Politiker, werde ich keine unschuldigen Menschen töten, lieber lasse ich mich selbst an die mauer stellen.

BUTZKOMMENTAR:
#5 Ulrich schrieb am 04.12.2010 18:41

Fantastisch, einfach schön, dass jemand die ganze Bankenmisere so gekonnt auf den Punkt bringt. Und sie ist ja noch lange nicht zu Ende!

Was die islamistischen Terroristen betrifft, die Preisfrage: Wie viele Menschen sind in D bisher durch solche Anschläge ums Leben gekommen? Na? Richtig, null. Wie viel Wirbel wird aber gemacht?

 

Habe mir schon Karten gekauft für Windeck-Herchen nächstes Frühjahr.

BUTZKOMMENTAR:
#4 Martin schrieb am 02.12.2010 21:00

Jo, 3 Einträge.

Dann habe ich ja noch ne gute Chance, dass du das hier liest.

 

Sehr lustig. Zynismus ist bei Verzweiflung wohl doch das beste Medikament :)

 

Daher schließe ich mich der Mehrheit an: Weiter so!

 

Gruß Martin

BUTZKOMMENTAR: