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Aufgespießt - Bärbel Dieckmann (WDR2)

Aufgespießt -
aus den Randregionen des deutschen Blätterwaldes
von Hans - Günter Butzko

Doch sind die Sommerwochen angebrochen,
kommt das Sommerloch noch angekrochen.
Dann werden Mücken zu Elefanten gemacht,
dass man nur froh sein kann, keinen Porzellanladen zu besitzen.

Diesmal im Zenit der Aufmerksamkeit:
Bärbel Dieckmann.
Dieckmann.
Nein, nicht diese Eierschaum-Süßspeise auf Waffelboden mit Schokoladenüberzug.
Bärbel Dieckmann.
Die Oberbürgermeisterin von Bonn.
Ja, genau.

Et Bärbel is ja mal in Leverkusen geboren.
Und war dann auf der Grundschule in Bonn.
Dann auf dem Gymnasium in Bonn.
Anschließend auf der Universität in Bonn.
Und dann wurde sie Oberbürgermeisterin – genau - von Bonn.
Da kannste mal sehen, die Frau ist rumgekommen.

Studiert hatte sie übrigens Geschichte, Sozialwissenschaften und Philosophie.
Und Sie wissen ja: Philosophie ist ein Leben im Konjunktiv.
Nach dem Motto:
Haben Sie eine Schwester? Nein.
Mögen Sie Bratkartoffeln? Auch nicht.
Können Sie sich vorstellen, daß Sie eine Schwester hätten,
wenn Sie Bratkartoffeln mögen würden.
Jaaa. Das ist Philosphie.
Und irgendwie muß das der Bärbel so sehr gefallen haben,
dass sie sich fragte:
Bin ich eigentlich blöd? Nein.
Bin ich Mitglied in der SPD? Auch nicht.
Kann ich mir vorstellen, so blöd zu sein, Mitglied in der SPD zu werden?
Jaaaaaaa!

Und so trat et Bärbelsche in die SPD ein,
und wurde – oh Wunder – 1994 Oberbürgermeisterin von Bonn.
Und 1999 – oh Wunder gibt es immer wieder - noch einmal.
Und 2004 – na ja na ja na ja – man soll ja nichts überstrapazieren.
Jedes Wunder hat auch mal ein Ende.
Und die Chancen als Mitglied der SPD z Zt eine Wahl in Deutschland zu gewinnen, sind ähnlich hoch, wie die Aussichten von Loddar Matthäus noch einmal Trainer der deutschen Nationalmannschaft zu werden.

Und da dachte sich et Bärbel:
Soo blöd bin ich auch wieder nicht.
Ich muß mir etwas einfallen lassen.
Wie gewinnt man eine Wahl, obwohl man in der SPD ist?
Und da kam ihr die rettende Idee:
Überall da, wo in roten Lettern „SPD“ drauf steht,
da kleb ich ein gelbes Herz drüber, wo „Bonn“ drauf steht.
Ist das nicht der Hammer?

Boah! Das ist ja nicht nur ein, von Franz Müntefering unbemerkter Schlag ins Gesicht von Franz Münterfering.
Das ist auch sone lange Nase, wie sie Oskar Lafontäne gerne hätte.
Also, wenn das Beispiel Schule macht,
mit Innereien Werbung nach außen zu machen?
Ich sehs schon vor mir:
Angela Merkel wirbt mit nem schwarzen Hirn, wo „Berlin“ drauf steht.
Joschka Fischer mit nem grünen Magen, wo „Brüssel“ drauf steht.
Guido Westerwelle mit ner rosa Niere, wo „Spaߓ drauf steht.
Und Gerhard Schröder mit ner blauen Leber, wo gar nix drauf steht.
Das ist Wahlkampf in Deutschland:
Die Verpackung muß originell sein, der Inhalt kommt ganz von selber.
Mann, sind die Dieckmann!


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